Über diese Seite
Kurz gesagt
- Gemacht von Daniel Weihmann in Köthen (Anhalt), privat und ohne Auftrag.
- Diese Seite ist kein Warndienst. Wer sich einem aktiven Vulkan nähert, richtet sich nach der zuständigen Behörde, nicht nach den Angaben hier.
- Kein Fachportal. Die Seite bereitet die offenen Daten des Smithsonian Global Volcanism Program auf, sie forscht nicht.
- Die Lagekarten sind aus offenen Geodaten gerechnet, die Zeichnungen mit KI erzeugt und als solche gekennzeichnet.
vulkanausbruch.de ist ein deutschsprachiges Nachschlagewerk zu den 2.666 Vulkanen, die das Global Volcanism Program führt. Auf Englisch gibt es dazu ausgezeichnete Quellen, allen voran die Datenbank des Programms selbst. Was fehlte, war eine deutschsprachige Darstellung, die jeden Vulkan auf einer eigenen Seite zeigt, mit Lage, Bauform, Ausbruchsgeschichte und den Nachbarn ringsum, und die miteinander verknüpft ist.
Was diese Seite nicht ist
Kein Warndienst und keine amtliche Auskunft. Die Angaben zur aktuellen Aktivität stammen aus dem Weekly Volcanic Activity Report, der einmal in der Woche erscheint. Zwischen zwei Ausgaben kann sich die Lage vollständig ändern. Verbindlich ist immer die zuständige nationale Behörde, auf den Steckbriefen der bekannten Vulkane ist sie verlinkt. Wer eine Reise plant oder vor Ort ist, fragt dort und nicht hier.
Keine wissenschaftliche Veröffentlichung. Wer zitieren will, zitiert die Datenbank selbst. Die Zitierweise steht auf jedem Steckbrief unter „Woher die Angaben stammen".
Keine offizielle Seite. vulkanausbruch.de steht in keiner Verbindung zur Smithsonian Institution, zum United States Geological Survey oder zu einem Vulkanobservatorium. Die Daten sind offen zugänglich und werden hier mit Quellenangabe verwendet, mehr nicht.
Kein Reiseveranstalter. Es werden keine Touren, Tickets oder Unterkünfte vermittelt und keine Provisionen kassiert.
Wer das macht
Die Seite wird von Daniel Weihmann betrieben, abi Online-Marketing in Köthen (Anhalt). Die vollständige Anbieterkennzeichnung steht im Impressum.
Der Vollständigkeit halber, weil es für die Einordnung zählt: Ich bin kein Vulkanologe, habe keine geowissenschaftliche Ausbildung und war an keiner Messkampagne beteiligt. Was hier steht, ist aus offenen Daten und Fachliteratur zusammengetragen, nicht selbst erhoben. Wo die Forschung uneins ist oder der Datensatz nichts hergibt, steht das im Text, statt eine Version als gesichert auszugeben.
Woher die Angaben stammen
Grundlage ist die Datenbank Volcanoes of the World des Global Volcanism Program der Smithsonian Institution: Name, Lage, Höhe, Bauform, Gestein, tektonische Einordnung und die datierten Ausbrüche. Die wöchentlichen Aktivitätsmeldungen kommen aus dem Weekly Volcanic Activity Report, den das Programm gemeinsam mit dem United States Geological Survey herausgibt.
Die Lagekarten werden aus den Koordinaten des Vulkans und offenen Geodaten gerechnet, keine ist von Hand gezeichnet: Küstenlinien und Grenzen von Natural Earth, die Städte der Umgebung von GeoNames. Welche Quelle wofür steht, ist unter Woher die Angaben stammen im Einzelnen aufgeführt.
Der Datenabzug, auf dem die 2.666 Steckbriefe beruhen, stammt vom 10.09.2026. Vulkanologische Angaben ändern sich laufend: Ausbrüche werden nachträglich datiert, Höhen korrigiert, Zuordnungen geändert.
Wie die Abbildungen entstehen
Es gibt hier drei Arten von Bildern, und sie sind auseinanderzuhalten.
Gerechnete Karten. Jede Lagekarte entsteht aus Koordinaten und offenen Geodaten. Der Maßstab steht in jeder Karte, damit erkennbar bleibt, wie weit der nächste Ort wirklich entfernt ist.
Lizenzierte Fotos. Sie zeigen den tatsächlichen Zustand und sind bei Bildagenturen lizenziert. Der Urhebernachweis steht unter jedem Bild und gesammelt unter Bildnachweise. Ein Bild ohne hinterlegten Urheber wird gar nicht erst ausgegeben - lieber eine Lücke als eine fehlende Nennung.
Zeichnungen. Sie sind mit KI erzeugt, stehen unter jedem Bild als solche gekennzeichnet und tragen den Hinweis auch in den Metadaten der Datei. Sie zeigen Bauformen - wie ein Schildvulkan aussieht, wie eine Caldera entsteht -, nicht den einzelnen Vulkan. Wo eine Zeichnung für einen bestimmten Vulkan steht, sagt die Bildunterschrift das ausdrücklich.
Was diese Bilder nicht sind: keine Fotos, keine Aufmaße, keine Messdaten. Fotorealistische KI-Bilder von realen Vulkanen gibt es hier bewusst nicht. Ein erfundenes Foto vom Ätna würde etwas behaupten, das so nie zu sehen war.
Wie die Texte entstehen
Die Steckbriefe entstehen aus dem Datensatz: Jeder Satz lässt sich auf ein Feld zurückführen, nichts ist geschätzt. Wo ein Wert fehlt, steht das da - „Bauform nicht bestimmt" ist eine Angabe, kein Versäumnis.
Ausformulierte Texte bekommen die Vulkane nach und nach. Ein Steckbrief ohne eigenen Text sagt das selbst und ist von der Suchmaschinen-Indexierung ausgenommen, bis der Text steht. Über das Verzeichnis und die Länderlisten bleibt er trotzdem erreichbar: Die Daten sind vollständig, es fehlt die Einordnung.
Zur Vorgeschichte
Unter dieser Adresse lief von 2023 bis September 2026 ein WordPress mit gut dreißig Artikeln. Die Artikel sind übernommen, überarbeitet und behalten ihre bisherigen Adressen; dazugekommen ist das Verzeichnis. Was damals unter einer Adresse stand, steht dort auch heute.
Fehler gefunden?
Dann bitte melden, die Kontaktdaten stehen im Impressum. Korrekturen an Fakten sind willkommen. Das gilt besonders für Angaben zu Vulkanen, die jemand aus eigener Anschauung besser kennt als ein Datensatz.
Diese Seite beschreibt den Stand vom 15.09.2026. Sie wird nachgezogen, wenn sich an der Arbeitsweise etwas ändert.